hoffnungsträger

electro-acoustic composition, stereo, 2009

Hope­carriers“ are small beings of lower duration. They appear and disappear. They follow each other. Sometimes they appear in clouds, dispersed in a landscape. They are similar to each other, perhaps. They create gestures, rhythms, clouds that are stratified and fragmented. They form an associative field. Practically, they are results of contingent, structural operations on sound recordings and the selection of specific constellations. They meet in two levels of production, the machinery of creation and the machine of selection. Two machines, with their own contingencies, but their own determination of the music.

But why does they need a pseudo­deterministic context? In the form of lines, which were selected arbitrary and present some small physical phenomena. Frequencies as lines. Lines as the rhythms ­ pulsating. A line which passes through a harmonic sound. A fluctuating restlessness. A line which shifts close to the „hope­carriers“ and away. Does this context create a form? A form which has not the goal to define a development or to control contrasts. A form which only enables us to detect something.

What is there in this case? The context of the linear sound opens up possibilities to interpret sounds in a spatial way. Gestures appear be to continued behind the horizon. They are liberated from their own consistent appearance in the field of vision. This makes the associative field possible, since it is no longer reduced to its given representatives.

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Hoffnungsträger sind kleine Wesen von geringer Dauer. Sie tauchen auf und verschwinden. Sie folgen aufeinander. Manchmal erscheinen sie in Haufen, verteilt in einer Landschaft. Möglicherweise ähneln sie einander. Sie bilden Gesten, Rhythmen, Wolken, sind geschichtet und zerstückelt. Sie bilden ein assoziatives Feld. Praktisch sind sie Resultate kontingenter, struktureller Operationen auf Klangaufnahmen und der Auswahl besonderer Konstellationen. Es treffen sich in ihnen zwei Ebenen der Produktion: die Maschine der Erzeugung und die Maschine der Wahl, zwei Maschinen, welche je ihre eigenen Kontingenzen aufweisen, und daher die Musik auf auf ihre Weise determinieren. Sie existieren im Kontext von pseudo deterministischen Linien.

Aber wieso benötigen diese Hoffnungsträger diesen Kontext? Ausgewählte Linien, welche kleine physikalische Phänomene präsentieren. Frequenzen als Linien. Linien als Rhythmen ­ pulsieren. Eine Linie, welche einen harmonischen Klang durchläuft. Eine schwankende Unruhe. Eine Linie, welche sich den Hoffnungsträgern annähert und sich wieder entfernt. Schafft dieser Kontext eine Form? Eine Form, welche sich nicht dadurch definiert eine Entwicklung zu konstruieren oder Kontraste zu kontrollieren. Eine Form, welche ermöglicht, dass man etwas erkennen kann, die einem ermöglicht Klänge als etwas zu hören.

Was gibt es also? Der lineare Klang erzeugt den Kontext als Form, eröffnet Möglichkeiten, die Klänge in eine räumliche Weise zu interpretieren. Gesten scheinen sich hinter dem Horizont fortzusetzen. Sie sind von ihrer eigenen kohärenten Erscheinung im Blickfeld befreit. Dies ermöglicht das assoziative Feld, da es nicht mehr auf seine gegebenen Repräsentanten reduziert werden kann.